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Handelshölzer

H. G. Richter and M. J. Dallwitz


Myristica spp. (Penarahan)

Nomenklatur etc. MYRISTICACEAE. Myristica buchneriana Warb., M. elliptica Wallich ex Hook.f. & Thomson, M. gigantea King, M. iners Blume, M. lowiana King, M. maingayi Hook.f.,+ 3,M. maxima Warb., M. simiarum A.DC.

Baum. Geographische Verbreitung: Indien, Pakistan, Sri Lanka bis pazifische Inseln.

Allgemein. Zuwachszonengrenzen undeutlich oder nicht erkennbar. Kernholz rötlich bis orange braun, ohne Farbstreifen. Splintholz farblich deutlich vom Kernholz abgesetzt. Geruch des Holzes nicht ausgeprägt oder nicht vorhanden. Rohdichte: 0,38–0,73 g/cm3.

Gefäße. Holz zerstreutporig. Gefäße ohne spezifische Anordnung, gruppiert, meist in kurzen (2–3 Zellen) radialen Reihen. Umriß der solitären Gefäße rund, oder unregelmäßig. Tangentialer Gefäßdurchmesser: 140–200 µm. Anzahl der Gefäße/mm2: 3–11. Gefäßdurchbrechungen einfach, leiterförmig, und netzförmig, siebartig (foraminat) oder in anderen Formen, Anzahl der Sprossen: 2–10. Durchbrechungen überwiegend leiterförmig, einfach und netzförmige selten. Anordnung der Gefäßtüpfel gegenständig bis wechselständig, Durchmesser (vertikal) der Gefäßtüpfel: 5–10 µm, Tüpfel nicht verziert. Kreuzungsfeldtüpfel mit stark reduzierten Höfen oder scheinbar einfach, gestreckt. Spiralige Gefäßverdickungen nicht vorhanden. Thyllen vorhanden, dünnwandig.

Tracheiden und Fasern. Vaskulare oder vasizentrische Tracheiden sporadisch oder nicht vorhanden. Fasern sehr dünnwandig bis von mittlerer Wanddicke. Faserlänge: 800–1450 µm. Fasertüpfel überwiegend auf Radialwände beschränkt, einfach bis undeutlich behöft. Spiralige Verdickungen in Fasern nicht vorhanden. Fasern nicht septiert. Fasern typisch radial orientiert (Querschnitt).

Axialparenchym. Axialparenchym gebändert. Parenchymbänder marginal (oder scheinbar marginal), schmal, bis zu 3 Zellen breit oder grob, über 3 Zellen breit. Axialparenchym paratracheal. Paratracheales Axialparenchym spärlich bis vasizentrisch. Axialparenchym strangförmig. Anzahl der Zellen pro Strang: 3–6.

Holzstrahlen. Anzahl der Holzstrahlen je mm: 7–12, Holzstrahlen mehrreihig, auch wenn nur vereinzelt, Breite: 1–3 Zellen. Holzstrahlen, bei denen der mehrreihige Mittelteil so breit ist wie die einreihigen Enden, gelegentlich vorhanden, oder nicht vorhanden. Zusammengesetzte Holzstrahlen nicht vorhanden. Holzstrahlen in 2 deutlich verschiedenen Größen nicht vorhanden. Holzstrahlen aus zwei oder mehr Zelltypen aufgebaut. Quadratische und aufrechte Zellen nur in den Kantenzellreihen:. 1 Zellreihe, oder 2–4 Zellreihen. Scheidenzellen nicht vorhanden. Ziegelzellen nicht vorhanden. Durchbrechungen in Holzstrahlzellen nicht vorhanden. Disjunktive Wände der Holzstrahlzellen nicht ausgeprägt oder nicht vorhanden.

Stockwerkbau. Stockwerkbau nicht vorhanden.

Sekretstrukturen. Öl- und Schleimzellen vorhanden, Holzstrahlparenchym. Leicht vergrößerte Ölzellen nur in Holzstrahlen, sowohl in Kanten- als auch mittleren Zellen. Interzellularkanäle nicht vorhanden. Milchröhren oder Tanninröhren vorhanden. Tanninröhren.

Kambiale Besonderheiten. Eingeschlossenes Phloem nicht vorhanden. Andere kambiale Abweichungen nicht vorhanden.

Mineralische Einschlüsse. Kristalle nicht beobachtet. Silica nicht beobachtet.


Zitieren Sie diese Veröffentlichung als: H. G. Richter and M. J. Dallwitz (2000 onwards). ‘Commercial timbers: descriptions, illustrations, identification, and information retrieval. In English, French, German, and Spanish.’ Version: 4th May 2000. http://biodiversity.uno.edu/delta/. Dallwitz (1980) and Dallwitz, Paine and Zurcher (1993 onwards, 1995 onwards, 1998) sollten auch zitiert werden (siehe Bibliographie).

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